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Ongava Lodge (südl am Etosha NP)

in REISEPLANUNG VON A-Z ROUTEN / UNTERKÜNFTE / REISETIPPS 30.11.2011 12:04
von Silberadler • Rhino | 1.027 Beiträge

Ongava Lodge (Luxuslogde)
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Lage:
Die Lodge liegt hart südlich des Etosha National Parks, direkt am Anderson Gate. Fly-In Safaris sollten sich vorher für die Landung anmelden (Freigabe der Landeerlaubnis; Abhol- und Bringservice); (Landebahn /Airstrip) [S19 19.744 E15 54.832])

Größe:
Von mittlerer Größe. Lapa ( Restaurant und Rezeption) liegt mit dem vorgelagerten Sundownerdeck oberhalb eines beleuchteten Wasserlochs. Von hier hat man auch einen herrlich weiten Blick über das vorgelagerte Gelände. Unterhalb des Sundownerdecks befindet sich ein Grilldeck. Eine kleine Chapel befindet sich separat auf einem Seitenhügel. Ebenfalls mit einem weiten Blick über das rückwärtige Gelände.

Aktivitäten:
1. Pirschfahrten im offenen 4x4 Fahrzeug im ENP
2. Wanderungen mit bewaffneten Führern auf dem privaten Reservat (323 Km2 [Breitmaul- und Spitzmaulnashörner])

Unterkunft:
1. Ca. 12 en-suite Bungalows
2. Eine VIP-Einheit

Erfahrung:
2011 haben wir uns auf Empfehlung den Luxus einer solchen Lodge geleistet. Bei der Einfahrt auf das Gelände wurden wir kontrolliert. Am Parkplatz warteten schon der Manager und zwei Kofferträger auf uns. In der Lapa erhielten wir einen Drink und wurden vom Manager in die Gegebenheiten eingewiesen. Wegen der Löwen durften wir unsere Unterkunft in der Dämmerung und in der Nacht nur in Begleitung des Personals aufsuchen. Dies geschah wie wir später feststellten sehr oberflächlich. Das Personal war nicht bereit uns bis zum Schluss (Bungalow) zu begleiten.
Das sehr geräumige Chalet war ein Traum. Es gibt eine Innen- sowie eine Außendusche. Die einzelnen Chalets sind nicht nur räumlich getrennt sondern auch in der Höhe versetzt, sodass auf der Terrasse am Haus man von anderen Gästen nicht unbedingt gesehen wird. Gewundert hat uns der Eimer in der Dusche. Nachts bei einem heftigen Gewitter wurde uns die Bedeutung klar, da es durchregnete. Für diesen Fall hätten wir aber noch weitere vier Eimer benötigt. Das Personal quittierte dieses Ereignis lediglich mit Lachen. Vollständigkeithalber sei erwähnt, dass wir nicht die einzigen Gäste waren, denen dies in der Nacht wiederfahren war.

Das Essen war nach unserem Geschmack das Schlechteste was wir in dieser Preiskategorie angetroffen haben. Zugegebener Maßen ist diese Aussage aber nicht repräsentativ, da wir nicht so lange auf der Lodge gestanden haben. Eine Managerin zeichnete sich durch lautes Anpreisen ihrer Sprachkenntnisse aus, tauchte aber ab, als es darum ging, Probleme zu lösen. Personal war zum Teil unflexibel und nicht besonders höflich.
Die Lodge ist für ihre Löwen, die abends ans Wasserloch kommen, bekannt. Aufgrund der anhaltenden Regenfälle haben wir keine Löwen gesehen. Das ist halt Natur und nicht der Lodge anzulasten. Ansonsten hätten wir einen Zoo aufsuchen müssen.


Insgesamt eine Lodge, die fantastische Unterkünfte hat, aber an der Ausbildung ihres Personals noch arbeiten sollte.

Nähere Informationen unter: http://www.ongava.com/

Angefügte Bilder:

Aus einem Grashalm wird ein Vogelnest.
(Weisheit der Ovambo)


zuletzt bearbeitet 30.11.2011 12:44 | nach oben springen


     
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