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Thema als Reisebericht lesen

#1

Tsavo West

in REISEBERICHTE 12.04.2014 10:52
von Elvira Wolfer • Leopard | 238 Beiträge

Liebe Forumfreunde

Ich möchte Euch mal einen meiner Lieblingspark – den Tsavo West – näher vorstellen. Welcher auf Rang 1 steht, kann nicht mal ich sagen, denn jeder hat seinen Reiz und seine interessanten Seiten. Sicher ist, ich liebe die Akazien-Commiphorengebiete, die zwar nicht den Tierreichtum der Savannen, wie die Masai Mara und Serengeti haben, dafür aber oft für Ueberraschungen sorgen. Zudem sind sie weniger mit Touristen überlaufen.

Erstmal ein paar Daten zum Park:

Fläche: 7,065 km²
Höhe: 600- 1800 m.ü.M.
gegründet: 1948
Distanz von Nairobi 232 km, 5-6 Stunden Fahrt (mit den neuen Speedgovernor’s die nur noch 75 km pro Stunde erlauben, wohl länger)
Distanz von Mombasa 250 km, 4-5 Stunden Fahrt
Klima: warm - heiss 20-36 Grad C, 200-700 mm Regen pro Jahr

Flugplanmässige Flüge von Mombasa, Nairobi und der Masai Mara fliegen Tsavo West an. Von anderen Parks können Charterflüge die Transferzeit verkürzen.
Tsavo West ist durch die Verbindungsstrasse und Zugschiene Mombasa - Nairobi von seinem grossen Bruder Tsavo Ost getrennt. Weder die Strasse noch die Eisenbahn sind mit einem Zaun versehen, so dass die Tiere diese überqueren können, was allerdings für etliche den Tod durch Kollisionen mit Fahrzeugen zur Folge hat. Hügel, teils Urgestein (Gneiss und Schiefer) teils vulkanischen Ursprungs wie die noch jungen (ca. 500 Jahre) Chyulu Hills, charakterisieren die von Flussläufen durchzogene Landschaft. Tektonische Kräfte sprengten die Urgranitdecke und entweder schleuderten die Lava raus oder wie im Falle des Shetani Lavastroms floss und fliesst immer noch raus. Die schwarze Farbe des Shetani zeugt von seinem jungen Alter.

Die Vegetation der semiariden Landschaft ist dominiert von Commiphoren, Akazien und weiteren an lange Trockenzeiten angepassten Pflanzen, wovon etliche entweder Sukkulenten sind oder Knollenpflanzen. Einige Baumarten lasse in der Trockenzeit die Blätter fallen, wobei der Baobab das bekannteste Beispiel ist. Akazien schützen sich durch lange Dornen vor Blätterfressern, wie Spitzmaulnashörner, Giraffen und Antilopen, andere Pflanzen haben einen ekelhaften Geschmack.
Die von der roten Latherit Erde gefärbten Elefanten gehören sicherlich zu den Blickfängern. Man begegnet ihnen oft und meist da, wo Wasser sich in Tümpeln oder Flüssen gesammelt hat.



Im Hintergrund das Ngulia Gebirge



Ein junger Bulle, der uns Angst machen will....



Auch das kann man im Tsavo West erleben, Elefanten mit Regenbogen. Es war Ende Dezember und nach einem heftigsten Gewitter, der die Wege im Nu in Bäche verwandelte.



Sicht von der Ngulia Lodge


Fortsetzung.....


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#2

RE: Tsavo West

in REISEBERICHTE 13.04.2014 12:57
von Elvira Wolfer • Leopard | 238 Beiträge



Der Shetani Lavastrom beginnt gleich ausserhalb des Chyulu Tores. Als er vor nur 200 Jahren von den Chyulu Hügeln runterfloss, glaubten die Eingeborenen, dass der Shetani (Teufel in Swahili) aktiv geworden sei. Es kann an ihm oder auf ihm in Begleitung eines Rangers gewandert werden.

Leviathan, der 2. grösste Lavatunnel der Welt wurde 1975 entdeckt. Er ist mehr als 13 km lang und stellenweise bis zu 500 m weit. Er wurde nach der riesigen Schlange einer jüdischen Legende benannt. Im Schein der Taschenlampe entdecket man seine Struktur und Tausende Fledermäuse, ein Erlebnis besonderer Art. Er befindet sich am Fusse der Chyulu Hills.
Sicherlich warten nun einige gespannt auf Tiere und ja, auch die findet man!



Ellipsenwasserböcke, Weibchen und 2 junge Böcke. Diese Antilopenart hängt von Wasser in der Nähe ab und es fliesst auch ein kleiner Bach unweit von wo sie stehen vorbei.



Impalas sind zwar häufig und weitverbreitet, aber ich finde die immer wieder schön. Ihr Deutscher Name ist Schwarzfersenantilope und die hat sie wirklich. In dem schwarzen Fleck sind auch Duftdrüsen drin, die bei den hohen Sprüngen Warnduft abgeben.



Vielleicht geht es anderen auch so, aber es beglückt mich immer, eine Elefantenfamilie mit Kleinen friedlich fressend und miteinander kommunizierend durch die Gegend ziehen zu sehen.

......


zuletzt bearbeitet 13.04.2014 13:01 | nach oben springen

#3

RE: Tsavo West

in REISEBERICHTE 13.04.2014 13:05
von Elvira Wolfer • Leopard | 238 Beiträge



Kirk’s Dikdiks sind nicht die kleinsten Antilopen in Kenia aber diejenige kleine Art, die man am leichtesten zu Gesicht bekommt.



Stachelschweine sind die grössten Nager und nachtaktiv. Ich bin zwar überhaupt kein Freund von Wildtieren füttern, aber nur so bekommt man einige Tiere überhaupt mal zu Gesicht und in der Ngulia Lodge wird das schon sehr lange gemacht.

Und nun ein paar kleinere, aber ebenso faszinierende Geschöpfe



Ungestreifte Borstenhörnchen rannten im Lodgegelände rum. Es ist köstlich denen zuzusehen. Den Namen haben sie bekommen, da sie nebst den feinen Haaren auch borstenartige haben.



Achatschnecken kriechen nach Regenfällen rum. Es ist eine der grössten Landschnecken und oft findet man nur die leeren Gehäuse.

.....


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#4

RE: Tsavo West

in REISEBERICHTE 13.04.2014 21:57
von Elvira Wolfer • Leopard | 238 Beiträge



Die wohl auffälligste und meist gesehene Agame ist die Siedleragame. Das Männchen markiert sein Territorium durch Nicken mit dem auffällig gefärbten Kopf. Wenn sie die Schwänze verloren haben, wachsen diese zwar nach, aber nicht mehr so harmonisch zum Körper.



Reptilien sind nicht bekannt für zärtliche Paarungen. Oft ist es eher eine Vergewaltigung. Aber die Natur wird sich wohl auch dabei etwas gedacht haben.



Die Afrikanische Erdkröte ist nicht sehr anspruchsvoll an ihre Umgebung. Meist kommen sie zur Brutzeit in grösseren Mengen vor. Das ist die Zeit, wenn man durch ihre kehligen, monotonen Rufe sanft in den Schlaf vertönt wird.

.......


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#5

RE: Tsavo West

in REISEBERICHTE 13.04.2014 22:02
von Elvira Wolfer • Leopard | 238 Beiträge

Die Welt der Insekten ist so vielfältig, dass viele noch gar nicht beschrieben sind. In Kenia/Tansania fehlt uns leider immer noch ein Bestimmungsbuch für Insekten, Spinnen und auch mehr Pflanzenarten. Drum kann ich leider auch ganz selten eine Art angeben und begnüge mich mit der Familie oder Gattung.



Pillendreher haben vielleicht die einen oder anderen von Euch schon mal beobachtet. Die Dungkugel wird zu einem geeigneten Platz gerollt und vergraben. Das Weibchen legt Eier in die Kugel, wobei der Dung den Larven als Futter dient. Ein Teil des Dunges wird auch Dünger für andere Pflanzen und einige Larven Futter für Tiere wie Mangusten und Honigdachse, die sie ausgraben.
Die Pillendreher sind weitläufig mit den Maikäfern verwandt und gehören zu den Mistkäfern welche mit über 25.000 Arten über den Globus verteilt sind. Würden keine Mistkäfer existieren, so würden die Steppen, wo sehr viele Pflanzenfresser leben bald im Dung vergraben werden. Sie sind also enorm wichtig für den Kreislauf.



Kampfgrillen sind bizarre Geschöpfe. Unser Fahrer hatte gute Augen und für die hier gehalten. Wenn sie bedroht werden, lassen sie eine Körperflüssigkeit los.



Im Gegensatz zu der Kampfgrille, die zu den Langfühlerschrecken gehört, ist diese Nasenschrecke eine Kurzfühlerschrecke.



Gottesanbeterinnen oder Fangschrecken kommen in so vielen Formen und Farben vor. Einige sind echt toll gefärbt, was der Tarnung oder dem Abschrecken von Fressfeinden dient.

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#6

RE: Tsavo West

in REISEBERICHTE 16.04.2014 21:10
von Elvira Wolfer • Leopard | 238 Beiträge

Vielleicht hat es ja ein paar unter Euch, die auch gerne Vögel sehen und bestimmen.... Ostafrika hat eine der höchten Artenzahlen – über 1.200 inklusive Zugvögel. Der Tsavo West ist ein super Vogelgebiet, wenn man sich Zeit und Musse nimmt



Afrikanische Paradieswitwen – die bunteren mit den langen Schwänzen die Männchen, die braunen die Weibchen. Allerdings sehen die Männchen nur zur Paarungszeit so schick aus. Witwen sind Brutschmarotzer und legen ihre Eier in Finkennester, werfen aber nicht wie der Kuckuck Eier raus.



Schieferwürger leben in Paaren und rufen sich auch immer gegenseitig zu um das Territorium zu Markieren, aber auch zu wissen, wo der andere grade nach Insekten im Gebüsch sucht



Neuntöter verbringen den Europäischen Winter in Afrika

.....


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#7

RE: Tsavo West

in REISEBERICHTE 16.04.2014 21:14
von Elvira Wolfer • Leopard | 238 Beiträge



Maronenweber scharen sich zur Brutzeit zu grossen Gruppen zusammen. Sie brüten nach Regen, denn obwohl sie Körnerfresser sind, nehmen sie gerne Insekten als Proteinschub zu sich, wobei Termiten eine Leckerei sind und die fliegen in der Regenzeit aus. Die weitausladenden Kronen der Schirmakazien sind bevorzugt Brutplätze und viele von diesen Bäumen sehen dann wie Christbäume aus.



Die Männchen flechten die Nester und flattern dann aufgeregt mit den Flügeln, um Weibchen anzulocken. In meinem Garten in Nairobi Nähe lasse ich absichtlich das Gras wachsen und ausreifen. Verschiedene Webervogelarten reissen Grasstreifen für ihre Nester ab, Körnerfresser holen sich die Samen und Bienen Pollen.

Noch ein paar weitere Federtiere werden folgen.

Viele Gruesse
Elvira


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#8

RE: Tsavo West

in REISEBERICHTE 18.04.2014 11:38
von Elvira Wolfer • Leopard | 238 Beiträge

Und weiter geht’s mit ein paar der etlichen hundert Arten, die hier zu finden sind...



Masken- oder Schmuckflughuhn, vorne das Männchen. Die Männchen haben weiche Federn an der Brust, die sie ins Wasser tauchen und so Wasser zu den Jungen transportieren. Diese saugen dann das kostbare Nass raus. Sie sind mit Tauben verwandt und die einzigen Vögel, die Flüssigkeit saugen können, das heisst nicht wie die anderen Vogelarten Wasser schöpfen. Wer also mal in der Wüste verloren geht, folge den Flughühnern (wie auch immer... ) und kommt so zu Wasser.



Kuckucke gibt es etliche Arten aber nie so viele, dass sie die Zahl der Arten, die sie parasitieren, gefährden würden. Oft hört man sie, aber sie dann zu erblicken, ist eine andere Geschichte. Klaas Kuckuck



Ein noch nicht ausgefärbter Kapkuckuck. Er wird als Erwachsener schwarz-weiss aussehen.



Ein anderer Weber, der den Schutz der Masse ausnutzt ist der Textor- oder Gelbscheitelweber.

....


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#9

RE: Tsavo West

in REISEBERICHTE 18.04.2014 12:34
von Crazy Zebra • Admin | 2.556 Beiträge

@Bush Trucker Tours ,

hallo, ich bin begeistert von den Fotos, hat es in Ostafrika doch erheblich andere Tierarten als im südlichen Afrika.

LG Kurt


Afrika - eine Liebesgeschichte - Drama & Lovestory - das volle Programm

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#10

RE: Tsavo West

in REISEBERICHTE 18.04.2014 15:27
von Guko • Rock-Dassie | 46 Beiträge

Danke für die tollen Fotos.
Ich habe mal Tsavo East besucht, dort gibt es auch die roten Elefanten, aber Tsavo West hat landschaftlich mehr zu bieten.
Vielleicht schaue ich mir das bei meinem nächsten Besuch in Kenia an.

Guko


zuletzt bearbeitet 18.04.2014 18:14 | nach oben springen

#11

RE: Tsavo West

in REISEBERICHTE 18.04.2014 18:13
von Elvira Wolfer • Leopard | 238 Beiträge



Das Männchen des Textorweber beim Nestbau



Auch an Spechtarten mangelt es nicht..... Dieser männliche Nubierspecht wurde bei einer der gelentlich durchgeführten Beringungsakzion mit einem Ring versehen. Dies hat schon oft wichtige Daten über Verbreitung und Zug von Vogelarten ergeben.



Der Rotschwingenstar lebt dort, wo er genug Felsklippen findet



Der Wahlbergs- oder Silberadler ist der kleinste unter den echten Adlern (Aquila).

Im September werde ich 6 Nächte eine Gruppe als Guide im Tsavo West führen und ich bin sicher, dass dabei einige Bilder geschossen werden.

Also ist dies er Bericht nur ein vorübergehendes Ende...

Frohe Ostern und liebe Grüsse
Elvira


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#12

RE: Tsavo West

in REISEBERICHTE 18.04.2014 18:21
von Elvira Wolfer • Leopard | 238 Beiträge

Hallo Kurt und Guko

@ Kurt, Du hast vor allem bei Antilopen, Voegeln, Reptilien und natuerlich Pflanzen andere Arten von Ost- zu Suedafrika. Elefanten, Loewen, Geparden sind das gleiche - die Giraffen und Zebras schon wieder nicht. Einige sind auch nur andere Unterarten, wie z.B. bei den Nashoernern.

@ Guko - ja, landschaftlich ist der Tsavo West abwechslungsreicher. Ich selber liebe aber Tsavo Ost auch, denn er erlaubt die typisch Afrikanischen Blicke in eine schier endlose Weite.

Meintest Du so einen Elefanten? Der ist aus dem Tsavo Ost



Viele Gruesse
Elvira


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#13

RE: Tsavo West

in REISEBERICHTE 18.04.2014 18:41
von Guko • Rock-Dassie | 46 Beiträge

Ja genau, so sieht man die roten Elefanten in Tsavo Ost.
Interessant auch die "Welt der Insekten", Pillendreher, Kampfgrillen, Fang- und Nasenschrecken ;) die meisten habe ich noch nicht persönlich gesehen.


zuletzt bearbeitet 18.04.2014 18:42 | nach oben springen

#14

RE: Tsavo West

in REISEBERICHTE 18.04.2014 19:00
von Elvira Wolfer • Leopard | 238 Beiträge

Guko, viele uebersehen die kleinen Tiere auch und meine Fahrer wissen, dass sie auch mal fuer so was anhalten sollen. Es sind ja nicht immer nur die Grossen, die interessant sind. Doch bei vielen Besuchern spielt auch der Faktor Zeit mit. Man schaut sich die Kleinen weniger an, wenn man nur 1 Pirschfahrt pro Park hat.

Viele Gruesse
Elvira


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